|
Die Bindungen zwischen dem Piemont
und Frankreich haben Tradition. Die Geschichte des
trocken ausgebauten Barolo begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts,
als der französische Oenologe Louis Oudart für
die bislang stets zu süssem Wein verarbeitete Nebbiolo-Traube
ungewohnte Bereitungs- und Alterungstechniken anwandte.
In der Neuzeit leistete der berühmte Weinmacher Gaja
weitere Entwicklungs-Arbeit. Auch der Asti Spumante entstand
erst nach 1870, als Carlo Gancia die Erfahrungen der Flaschengärung
aus der französischen Champagne mitbrachte.
|
Die Weinzonen im Piemont teilen sich in zwei Hauptgebiete:
- Die Alpenausläufer und Gletschertäler im Norden
mit Carema und Canavese einerseits und den Vercelli- und
Novara-Bergen zwischen Biella und dem Lago Maggiore anderseits.
Nur 1/10 des Weins vom Piemont wäschst nördlich
der Po-Ebene.
- in das südöstliche Piemont mit den Monferrato
Bergen in den Provinzen Asti und Alessandria bis in die
Hügel um Turin und Alba mit den Roero- und Langhe-Bergen
in der Provinz Cuneo. In den Provinzen Asti und Alessandria
wachsen ca. 2/3 des Weins der Region
|